VELA™ Breathwork Ausbildung
Breathwork professionell lernen. Fundiert & wirkungsvoll.
Präsenz · Zertifiziert · Limitiert auf 16 Teilnehmer
Eine Ausbildung mit Tiefe.
„In unserer Ausbildung lernst und verstehst Du, wie Atem und Nervensystem zusammenwirken — und warum dieses Verständnis die Grundlage für alles ist, was später im Raum passiert.
Du gehst durch deinen eigenen Prozess. Denn was du in dir selbst gesehen hast, kannst du auch in anderen halten.
Du lernst, mit Touch, Musik und Düften zu arbeiten — nicht als Methoden, die du anwendest, sondern als Sprachen, in denen du dich bewegst.
Und du übernimmst Verantwortung: für deine Praxis, deine Klient:innen, deinen eigenen Weg.
Was am Ende entsteht, ist nicht ein neues Set von Techniken. Es ist eine Haltung — und eine Identität, mit der du als Facilitator in Räume gehst, die wirklich tragen.“
Was du lernst
Unsere Breathwork Ausbildung basiert auf VELA™ — dem wissenschaftlich fundierten und strukturierten Framework für Conscious Connected Breathwork. Ergänzt durch VELA™ Touch und VELA™ Scent. Damit lernst du eine Methode, die du verstehst, erklären kannst und mit der du sicher begleitest.
Echte Tiefe.
Unsere Ausbildung verändert zwei Dinge: das, was du in den Raum bringst — und das, was du in dir trägst.
Intentionsfindung, Vorgespräch, Begleitung, Nachgespräch, Integration – täglich geübt, an echten Menschen, in echten Prozessen.
Fenster der Toleranz, Freeze-Reaktionen, Hypo- und Hyperventilation. Du erkennst diese Zustände im Körper deines Gegenübers – und weißt, was in diesem Moment zu tun ist.
Ein Kernelement der Ausbildung u.a. Situationsbedingtes vs. entwicklungsbasiertes Trauma. Hormesis vs. Retraumatisierung; Traumazyklus uvm.
Panik, Dissoziation, Freeze, Kontaktverlust – konkrete Interventionswerkzeuge und die Übung, sie anzuwenden.
Raumarchitektur, Musikauswahl, Raumhalter koordinieren, Dynamiken lesen. Du leitest nicht eine Gruppe – du hältst einen Prozess, der sich selbst trägt.
Positionierung, Kommunikation, finanzielle Freiheit als Facilitator. Eigener Business-Block im Curriculum. Wie du nachhaltig arbeitest.
Olfaktorische Begleitung als definiertes Protokollelement. Phasenspezifisch eingesetzt, neurobiologisch begründet, reproduzierbar anwendbar.
Co2 Toleranzatmung, Kundalini, Pranayama, Box, Coherence u.a.– Physiologie, Indikation, Kontraindikation, Einsatzkontext.
Standardisiertes Bodywork-Programm als integrales Protokollelement. Breath-Synchronized Contact, Biodynamic Principles, strukturiertes Consent-Protokoll.
Sicher, vermeidend, ambivalent, desorganisiert – du erkennst Bindungsmuster im Atem, im Sharing, im Kontaktverhalten. Und weißt, wie du als Autorität dosiert reagierst.
Eye Gazing als Bindungstrigger. Bodywork-Ethik. Projektion, Übertragung und emotionale Aktivierung im Facilitator-Kontext. Was passiert, wenn Nähe, Autorität und Nervensystem zusammentreffen – und warum die meisten Ausbildungen das weglassen. Weil Integrität in Aktivierung entsteht – nicht in Theorie.
Du weißt, was du tust. Und du weißt, warum du es tust. Diese Klarheit spürst nicht nur du — sie spüren auch die Menschen, die zu dir kommen. Sie kommt aus einem Fundament, das dich wirklich trägt.
Du bist da, auch wenn es schwierig wird. Wenn jemand an seine Grenze geht, an einen emotionalen Moment, der ihn selbst überrascht — bist du da. Mit innerer Ruhe, mit Klarheit, mit Präsenz. Diese Sicherheit kommt aus dir selbst.
Du verlässt die Ausbildung mit dem was du in dir selbst gefunden hast. Die tiefsten Momente während dieser Zeit verbringst du damit, dich selbst kennenzulernen. Was du dort findest, nimmst du mit — in jeden Raum, in jede Begegnung.
Du gehst als Facilitator — nicht als jemand, der lediglich eine Methode anwendet. Klient:innen kommen zu dir weil sie spüren, was du in den Raum bringst. Und das, was du bringst, ist nicht nur etwas, was du gelernt hast. Es ist auch jemand, der du geworden bist.
Ein Tag in der Ausbildung
Jeder Tag trägt eine klare Struktur.
Kein Tag ist wie der andere. Aber jeder Tag trägt dieselbe Struktur: Körper, Wissen, Praxis, Integration.
07:00 – 07:45
Yoga / Movement & Atemtechnik
Körper öffnen & Jeden Morgen eine andere Technik – Coherence, Boxbreathing,, 4-7-8,…
07:45 – 09:00
Unterrichtsblock I
Theorie im aufgewärmten Körper. Physiologie, Nervensystem, Trauma, Intervention.
09:00 – 10:00
Frühstück
Gemeinschaft. Informelle Gespräche. Der Raum zwischen den Blöcken.
10:00 – 12:00
Unterrichtsblock II
Vertiefung. Interaktiv, mit Gruppenarbeiten, Live-Übungen und echten Szenarien.
12:00 – 13:00
Mittagspause
Leichte Mahlzeit. Kurze Auszeit.
13:00 – 17:00
CCB 1:1 Praxis
Vorgespräch. Intentionsfindung. Vollständige Breathwork-Session. Du atmest und begleitest.
17:00 – 17:30
Pause & Integration
Was hat sich bewegt? Was bleibt? Zeit für Integration und Reflexion.
17:30 – 18:30
Gemeinsames Abendessen
Grounding und weitere Zeit für Integration oder Gespräche.
18:30 – 20:00
Unterrichtsblock III (flexibel)
Interaktiver Abschlussblock. Gruppenarbeiten, Fallbesprechungen, Reflexionsrunden, Q&A.
Formate & Termine
Dein Weg.
Beide Formate unserer Breathwork Ausbildung beinhalten das identische Curriculum und führen zur gleichen Zertifizierung. Der Unterschied liegt in der Zeitstruktur.
September 2026
07. September – 20. September · Mallorca
| Format | 14 Tage |
| Ort | Mallorca, Spanien |
| Gruppe | Max. 16 Teilnehmer |
April 2027
16. April - 30. April · Marbella
| Format | 14 Tage Intensiv |
| Ort | Marbella, Spanien |
| Gruppe | Max. 16 Teilnehmer |
Modulare Ausbildung · ab November 2026
Deutschland
Modul 1: 30.11 - 03.12 · Modul 2: 19.01 - 24.01 · Modul 3: 17.03 - 21.03
| Format | 3 Module in Präsenz |
| Gruppe | Max. 12 Teilnehmer |
| Ort | Deutschland |
150 € /Nacht · blockweise | |
| Zertifizierung | Certified Breathwork Teacher + VELA™ |
Die Lerninhalte
im Detail.
Wenn du wissen möchtest, was wir in unserer Breathwork Ausbildung im Detail vermitteln — hier findest du einen Auszug. Vier Phasen, in denen deine Fähigkeit kontinuierlich wächst, Breathwork wirklich zu begleiten.
Fundament
Wissenschaft, Einordnung, Rahmen
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Zu Anfang der Breathwork Ausbildung lernst Du, was im Körper passiert – als Grundlage, von der aus du jede Entscheidung im Raum begründen kannst.
Gasaustausch, O₂/CO₂-Transport, der Bohr-Effekt. Wie das Zwerchfell arbeitet, wie der Lungenkreislauf funktioniert, was Zellatmung ist. Dann das autonome Nervensystem: Sympathikus und Parasympathikus nicht als Schlagworte, sondern als Pendel, das du als Facilitator aktiv beeinflussen kannst. Der Vagusnerv, der Default Mode Network, Adrenalin und Noradrenalin unter Stress.
Du lernst, wie chronischer Stress das Nervensystem in einem Dauerzustand der Mobilisierung hält – und wie Breathwork diesen Zyklus schließen kann, wenn du dosiert arbeitest.
Selbsterkenntnis
Eigener Prozess & innere Arbeit
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Bevor du andere begleitest, gehst du deinen eigenen Prozess – als die vielleicht direkteste Vorbereitung auf das, was später in deinen Sessions passieren wird.
Trauma ist nicht das Ereignis. Trauma ist gebundene Überlebensenergie ohne Abschluss. Du lernst, situatives von entwicklungsbasiertem Trauma zu unterscheiden, das Fenster der Toleranz anzuwenden, Fight/Flight/Freeze im Atemgeschehen zu erkennen. Und du lernst, was Hormesis von Retraumatisierung unterscheidet – denn Intensität ohne Dosierung verlängert den Stresszyklus, statt ihn zu schließen.
Dazu Bindungstypen: wie sich sicheres, vermeidendes, ambivalentes und desorganisiertes Bindungsverhalten im Atem zeigt, in der Gruppendynamik, in der Art wie jemand Kontakt aufnimmt oder vermeidet.
Du schaust, welche deiner eigenen Muster, Routinen und Bedürfnisse deine Arbeit als Facilitator färben werden. Welcher deiner inneren Anteile im Raum am aktivsten ist. Was passiert, wenn jemand dich idealisiert, widerspricht, sich zurückzieht.
Praxis
Techniken, Prozessbegleitung, Facilitation
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Du lernst, wann du eingreifst und wann nicht. Die Kunst der Mikro-Intervention liegt darin, zu erkennen, was gerade gebraucht wird — und genauso, was gerade nicht gebraucht wird. Manchmal ist die richtige Antwort eine kleine Berührung, manchmal eine Frage, manchmal nichts.
Du lernst VELA™ Touch nicht als Technik, sondern als Sprache. Wie du Berührung dosiert einsetzt, an welchem Punkt der Session sie was bewirkt, wann sie hilft und wann sie stört. Das Gleiche gilt für Musik: du lernst, sie funktional zu denken — nicht als Stimmungserzeuger.
Du lernst, Atemmuster zu lesen — und zu unterscheiden, was sie bedeuten. Du lernst, Gruppen zu halten: wie Raumarchitektur wirkt, wie Eskalationsdynamiken entstehen, wie du sie erkennst, bevor sie sich entfalten. Und du lernst, endogene Substanzen wie Kakao in den Kontext einzuordnen.
Und du lernst VELA™ Scent — wie phasenspezifisch eingesetzte Düfte direkt auf das limbische System wirken und dir einen weiteren Kanal eröffnen, mit dem du Prozesse begleitest.
Am Ende dieser Phase begleitest du Räume, in denen Klient:innen tief gehen können, ohne dass du den Prozess für sie vorgibst. Du hältst — und das ist die reifste Form von Kompetenz.
Reife
Reife, Verantwortung & Abschluss
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Was tust du, wenn eine Session nicht „funktioniert“? Wenn du selbst aktiviert wirst? Wenn jemand sagt: „Du hast mich nicht gesehen“? Diese Phase gibt dir einen Rahmen, in dem du die richtigen Fragen stellen lernst.
Fehlerkultur – nicht als Demut-Übung, sondern als professionelle Haltung: wie du Feedback gibst, annimmst, eigene Grenzüberschreitungen erkennst, wann du dich entschuldigst und wann du weiterverweist.
Readiness Reflection: du schaust auf deine eigenen Trigger als Facilitator, auf dein Verhältnis zu Macht und Grenzen im Raum, auf deine Selbstarbeits-Verpflichtung über die Ausbildung hinaus.
Der Unterschied zwischen Begeisterung und Bereitschaft. Wer diese Phase wirklich durchgeht, geht mit einem anderen Selbstverständnis heraus – als Facilitator, der weiß was er kann, was er nicht kann, und wo er sich selbst treu bleibt.
Häufige Fragen
Was dich vielleicht
noch beschäftigt.
Brauche ich Vorerfahrung mit Breathwork?
Es ist keine therapeutische Vorbildung erforderlich. Was wir voraussetzen: die Bereitschaft, mit dir selbst zu arbeiten, und die Fähigkeit, dich ehrlich zu zeigen.
Was ist der Unterschied zwischen den zwei Formaten?
Gleiches Curriculum, gleiche Zertifizierung, gleicher Anspruch. Der Unterschied liegt im wesentlichen im Rhythmus: 14 Tage am Stück – oder drei Module mit 4–6 Wochen Integration dazwischen. Du entscheidest was dir mehr liegt.
Was bedeutet die Zertifizierung konkret?
Du erhältst die VELA™ Zertifizierung der Breathwork Academy. Das Zertifikat ist an einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung gebunden. Das Zertifikat berechtigt zur Teilnahme an allen Upgrade-Modulen der Academy und Aufnahme in unsere Alumni Community.
Was passiert nach der Ausbildung?
Du kannst direkt in die Praxis. Für die ersten Monate empfehlen wir den Supervision Circle – monatliche Fallarbeit mit anderen Absolventen. Wer tiefer gehen will, findet im Advanced Practitioner Pfad spezialisierte Module.
Sind Unterkunft und Verpflegung inklusive?
Unterkunft und Verpflegung sind nicht in der Ausbildungsgebühr enthalten. Je nach Location kommen ca. 90–125 € pro Tag hinzu – dieser Betrag wird 1:1 weitergereicht, ohne Aufschlag. Die genauen Kosten findest Du auf der spezifischen Ausbildungsseite.